Gesundheitsexpertin's Blog

Herr Hund wartet auf die Schweinegrippeimpfung

November 23, 2009 · 2 Kommentare

Miss Frauchen war eigentlich , Entschuldigung, reichlich genervt von dem ganzen Trara um die Schweinegrippeimpfung. Ich? Impfen? Im Leben nicht!!!! skandierte sie und wenn sie als Ärztin um Rat gefragt wurde, hielt sie sich schön bedeckt. Nun trug es sich aber zu, dass Miss Frauchen spontan und demnächst ins außereuropäische Ausland reisen würde. Flughafen FRA mit Menschenmassen, vollbesetzte Boeing 747 mit ungeheurem Platzangebot, hustende Passagiere, die ihre Viren über die Klimaanlage im ganzen Flugzeug verteilen….Außerdem hat Miss Frauchen an der Destination wichtige Aufgaben zu erledigen und kann es sich nicht leisten, krank zu werden. Und wie dann immer der Zufall will, wenn man es gar nicht gebrauchen kann….

Also, man wird ja seine Meinung wohl mal ändern dürfen. Dachte sich Miss Frauchen und schaute auf dem morgendlichen Spaziergang mit Herrn Hund spontan in ihrer Hausarztpraxis rein. Vierter Stock. Herr Hund, angelegentlich bemüht, Miss Frauchen von einem Treppenaufstieg zu überzeugen, zog begierig an der Leine. Aber Miss Frauchen war anderer Gesinnung und trat samt Herrn Hund und zwei Damen, die das gleiche Ziel hatten in den Aufzug in der Größe einer Sandwichbox. Die Damen waren sogleich herzlich um Herrn Hund bemüht: Schnalz, schnalz, ja, wer bist Du denn? Du bist ja ein Süßer! Eididei, tüdelü, Mausebär. Herr Hund, das muss dazu gesagt werden, ist solcherlei Ansprachen gewohnt. Sie begegnen ihm jeden Tag. Und so hebt er nur gelangweilt den Kopf und wirft kurz einen Blick auf das Menschenkind. Kein Leckerli? Na, dann kannst Du mich mal. Die Damen haben sich wieder beruhigt und oben angekommen, muss Herr Hund vor der Praxis warten.

Miss Frauchen trägt ihr Anliegen vor und wird eine Straßenecke weiter an eine urologische Praxis verwiesen. Tja, denkt sie sich, so komme ich auch nochmal in meinem Leben zum Urologen…..Herr Hund strebt begeistert dem Ausgang zu und ist entsetzt, als Miss Frauchen ihn ein paar Schritte weiter erneut ersucht, ein wenig zu warten. Leine an einen Pfosten, Herr Hund kann nur noch entsetzt schauen, wie Miss Frauchen mit fliegenden Mantelschößen im Inneren des Gebäudes verschwindet. Er ist entsetzt. Das ist das zweite Mal warten innerhalb weniger Minuten, was denkt die sich eigentlich? Er beschließt, seinen Unmut mit lautem Bellen kundzutun.

Das hört Miss Frauchen, die sich inzwischen in der nächsten Warteschlange eingereiht hat. Am liebsten wäre sie ins Wartezimmer gestürmt, hätte das Fenster aufgerissen und den Ungezogenen durch lautes Schreien zur Vernunft gebracht. Rechtzeitig erinnert sie sich daran, dass dies nicht der guten Kinderstube entspricht, deren Erziehung sie genossen hat.  Eigentlich hatte sie sich nur einen Termin holen wollen, aber sie wird gleich gebeten, da zu bleiben. Nein, die Versichertenkarte bräuchte man dafür nicht. Sie solle nur den Bogen mit der Einverständniserklärung ausfüllen und sich kurz setzen. Aha.

Wenige Minuten später wird sie in einen kleinen Raum gebeten. Als sie gerade noch dabei ist, sich aus ihrem Rollkragenpulli zu schälen, kommt bereits eineArzthelferin herein, in der Hand schon die Spritze. Miss Frauchen wird nicht befragt und noch viel weniger untersucht und einen Kollegen Mediziner bekommt sie auch nicht zu sehen. Pieks, vielen Dank. Miss Frauchen ist nun doch ein wenig überrascht. Verständlicherweise ist es für die Praxis ein Mehraufwand, die ganzen Impfwilligen zu befriedigen. Ja, Zeit ist immer knapp im heutigen Gesundheitswesen. Und ja, auf dem Bogen stand auch die Frage, ob sie sich gesund fühle. Aber das ist ja reichlich subjektiv. Während einige schon mit einem Hüstelchen totkrank im Bett liegen, sind andere noch von ihrer Gesundheit überzeugt, wenn jeder Arzt sie krank schreiben würde. Und so ein kurzes, ärztliches Gespräch wäre doch vielleicht drin gewesen….Hätte drin sein müssen……Aber nun denn, Miss Frauchen krabbelt schnell wieder in die Klamotten und eilt aus der Praxis.

Draußen sitzt Herr Hund und schaut anklagend in alle Richtungen. Als er Miss Frauchen gewahr wird, setzt er sie sofort mit einem empörten Bellen davon in Kenntnis, dass er ihre Abwesenheit keinesfalls gutgeheißen hat. Miss Frauchen versucht sofort, durch reichlich Leckerligabe den derart im Stich gelassenen zu versöhnen. Es gelingt sofort, dazu ist Herr Hund einfach zu verfressen. So hat Herr Hund bereits am Wochenbeginn einen aufregenden Morgen verbracht und Miss Frauchen ist so schnell und spontan geimpft worden wie noch nie in ihrem Leben.

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Operieren Sie doch auch mal selbst!

November 20, 2009 · Kommentar schreiben

Das Video ist zwar schon alt, aber vielleicht wäre es zu überlegen, in den heutigen Zeiten der Wirtschaftskrise einfach mal im heimischen Wohnzimmer selbst das Skalpell zu schwingen….

Wie man das richtig macht, zeigt uns nun Frau Krötzmann! Ganz viel Spaß beim Schauen und Lachen, denn: Lachen ist gesund und die beste Medizin! Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

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Herr Hund hat Angst vorm Sturm

November 18, 2009 · 3 Kommentare

Da gibt es kein Drumherum und man kann es auch nicht schönreden: Herr Hund ist und bleibt ein Hasenfuß. Ursache seines heutigen Zitter-Panikanfalls: die herbstlich sssteife Brise, die derzeit über die schönste Stadt der Welt hinzieht (Meteorologen sprechen von Unwetterwarnung, aber wir sind Schlimmeres gewöhnt).

Schon beim morgendlichen Spaziergang flüchtete Herr Hund bei jeder Windböe entsetzt unter den nächstgelegenen Strauch, während Miss Frauchen damit beschäftigt war ihre Haare zu bändigen, die dem Wind folgen wollten. Herr Hund mäanderte mit eingekniffenem Schwanz auf den Wegen herum und hatte es sehr eilig, wieder nach Hause zu kommen.

Dort: der Sturm lässt das Laub rascheln und tobt ums Haus. Das kleine Windrad auf dem Balkon dreht sich, als würde es um Leben und Tod gehen. Miss Frauchen sitzt fleissig vor ihrem Computer und schreibt an dem neuesten Roman. Nur Herr Hund kommt nicht zur Ruhe. Er legt sich auf ihre Füße, versteckt sich unter ihren Beinen. Krabbelt aufs Sofa, macht es sich in voller Lebensgröße vor dem Bildschirm bequem und versperrt Miss Frauchen die Sicht auf ihr neuestes Werk. Trabt angstvoll durch die Wohnung, dreht sich im Kreis und verfolgt Miss Frauchen auf Schritt und Tritt, wenn diese einmal aufsteht.

Erste Beruhigungsversuche in Form von gut zu reden, Kuscheln und Leckerlis schlagen fehl. Miss Frauchens medizinische Neuronen melden, man könne es ja mal mit Valium versuchen. Aber nein, doch besser nicht, dann fällt Herr Hund womöglich in ein tiefes Koma. Homöopathische Tropfen hatten schon früher ihren Dienst versagt (sowohl bei Herrn Hund wie auch bei Miss Frauchen) und stehen daher ebenfalls nicht zur Debatte.

Da bleibt nur eins: Fenster zu machen, Herrn Hund ganz fest in den Arm nehmen und warten, bis das Stürmchen vorüber gezogen ist….

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Und Frauen weinen doch mehr….

November 16, 2009 · 2 Kommentare

Es kann gar nicht oft genug gesagt werden: was einem eigentlich schon der gesunde Menschenverstand und die Lebenserfahrung sagt, wird gerne von der Wissenschaft nochmal in unumstößliche Zahlen und Statistiken gepresst. Denn wer würde ernsthaft daran zweifeln wollen, dass Frauen öfter weinen als Männer? Die dürfen das schließlich auch….

Findige Forscher haben dem Heulen aber nun eine wissenschaftliche Grundlage hinzugefügt. Eine kürzlich im „Ophthalmologen“ publizierte Studie beschäftigte sich mit dem Weinen und den Unterschieden zwischen Männern und Frauen. Es ist nicht erstaunlich, dass das Ergebnis folgendermaßen lautet: Frauen weinen häufiger als Männer, nämlich bis zu 64 Mal im Jahr. Das andere Geschlecht hingegen bringt es auf gerade mal 17 Mal.

Auch die Gründe für die Heulattacken sind geschlechterspezifisch. Frauen weinen eher, weil sie sich unzulänglich fühlen, vor schwer lösbaren Konflikten stehen oder sich an vergangene Ereignisse ihres Lebens erinnern. Bei Männern hingegen fließen die Tränen, wenn die Beziehung gescheitert ist oder aus Mitgefühl (weinen Frauen also nicht aus Mitgefühl? ).

Die Studienergebnisse zeigten außerdem, dass es entgegen der landläufigen Meinung nicht hilft, sich auszuheulen. Den meisten Betroffenen geht es nach dem Weinen nämlich keinesfalls besser (wohl eher noch schlechter, denken Sie an verquollene Augen und verschmierte Mascara). Ebenfalls nichtig sei die Annahme, dass mit der Tränenflüssigkeit giftige Stoffe aus dem Körper gespült würden und das Weinen so die Funktion einer Reiningung und Entgiftung des Körpers übernehmen könne. Nach Aussage der Wissenschaflter sei die beim Weinen ausgeschiedene Menge vernachlässigbar und würde überdies vom Körper wieder aufgenommen werden.

Und das Fazit aus der Studie fasst Professor Dr. med. Christian Ohrloff, Pressesprecher der Deutschen Opthalmologischen Gesellschaft (DOG) und Direktor der Universitäts-Augenklinik in Frankfurt am Main, prägnant zusammen: „Wie der Mensch weint, lässt sich zwar physiologisch genau erklären, doch warum, das wissen wir bislang immer noch nicht“. Was schließen wir also daraus? Dass Frauen öfter weinen als Männer war schon vorher bekannt. Warum geweint wird, bleibt ein Mysterium und es werden wohl noch weitere Studien notwendig sein, um auch dafür noch die Ursache zu erforschen….

 

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Tabu Depression

November 13, 2009 · 7 Kommentare

Anlässlich des Todes von Robert Enke ist die Depression in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Leider ist diese Erkrankung noch immer weitgehend tabuisiert. Obwohl sie die häufisgte, psychische Erkankung ist und in Deutschland nach Schätzungen des Bundesgesundheitsministeriums rund 4 Millionen Menschen an einer Depression leiden, spricht kaum einer darüber. In unserer Leistungsgesellschaft zählen andere Werte: Erfolg, Gesundheit, Geld, Macht. Leistung und noch mehr Leistung. Da ist kein Platz für eine Krankheit, die die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt.

Der folgende Film befasst sich mit der Frage, was eine Depression ausmacht und welche Symptome auftreten. Ich wünsche allen Lesern viel Spaß beim Schauen und ein angenehmes Wochenende.

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Schöne Bilder gegen Schmerzen

November 12, 2009 · 2 Kommentare

Es gibt ja Dinge, da sagt man: ja, ist doch klar, das wussten wir längst! Wie schön aber, dass Forscher uns dann imRahmen ihrer zahlreichen Studien auch einen Beweis dafür liefern. Wie auch im folgenden Experiment. Da fanden Wissenschaftler nämlich heraus, dass das Ansehen schöner Bilder Schmerzen lindern kann.

Zum Ablauf: man nehme 13 Freiwillige (zugegeben, mit dieser Zahl kann kaum statistische Signifikanz erreicht werden…) und zeige ihnen verschiedene Bilder. Gleichzeitig wurde die Hirnaktivität mittels funktioneller Magentresonanztomographie überwacht. Beim Ansehen der Bilderwaren die Teilnehmer Elektroschocks ausgesetzt. Anschließend mussten Sie auf einer Skala von 0 bis 100 das Maß ihrer Schmerzempfindung beurteilen. Die Forscher wählten Bilder aus drei Katergorien aus: schöne Bilder (zum Beispiel ein Liebespaar), neutrale Bilder (Haushaltsgegenstände), negative Bilder (beispielsweise ein Bär in Angriffsposition).

Das Ergebnis: die neutralen Bilder wirkten sich gar nicht auf die Schmerzempfindung aus. Jedoch war ein Zusammenhang zu erkennen bei dem Ansehen eines schönen- oder schrecklichen Bildes und der Wahrnehmung des Schmerzes. So gaben die Probanden nach Ansehen eines schönen Bildes an, weniger Schmerzen zu haben. Bei den negativen Bildern verhielt es sich genau umgekehrt. Gleichzeitig konnte anhand der Hirnaktivität erkannt werden, welche Bereiche jeweils bei schönen oder negativen Bildern aktiviert wurden und wie diese auf Hirnregionen einwirken, die an der Schmerzwahrnehmung beteiligt sind (denn wie wir ja alle wissen, entsteht Schmerz im Gehirn, besser gesagt: der Befehl, Schmerz zu empfinden, wird vom Gehirn gegeben).

Die Wissenschaftler schließen aus dem Experiment, dass sich positive Gefühle direkt auf die Schmerzwahrnehmung auswirken und folgern, dass möglicherweise schöne Bilder oder Musik als alternative Behandlungsmethode bei Schmerzpatienten eingesetzt werden könnten.  Dass schöne Bilder positive Emotionen erzeugen ist,wie erwähnt, nicht neu. Aber mit diesem Experiment beweisen uns die Forscher, dass sich dieser Vorgang auch auf den Schmerz übertragen lässt.

Daher: schauen Sie sich öfter mal schöne Bilder an oder beschäftigen Sie sich mit positiven Dingen. Das hellt garantiert (und gerade in der dunklen Herbstzeit) die Stimmung auf und zwar egal, ob Sie nun Schmerzen haben oder nicht…

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Herr Hund blinkt

November 9, 2009 · 8 Kommentare

Man wird ja seine Meinung mal ändern dürfen. Das dachte sich auch Miss Frauchen, als sie letzte Woche ein einschlägig bekanntes Handelsunternehmen für Tierwaren aller Art stürmte, auf der Suche nach einem Gadget der besonderen Art. Noch bis vor kurzem hatte sie nur mitleidig gelächelt, wenn sie abends die Hunde sah, die ihre Hundehalter spazieren führten. Von diesen angetan mit leuchtenden Halsbändern. Was anmutete wie ein Weihnachtsbaum auf Ecstasy, schien den Besitzern die Freudentränen in die Augen zu treiben.

Nun trug es sich jedoch zu, dass Herr Hund sich ein neues Hobby zugelegt hatte. Dieses war so unwiderstehlich (Herr Hund) wie auch absolut verboten (Miss Frauchen) und bestand darin, alles halbwegs Essbare am Wegesrand aufzulesen und es sich genüsslich einzuverleiben.  Am Tag war die Sache noch kontrollierbar. Da verfolgte Miss Frauchen mit (dank LASIK OP vor drei Jahren wieder erwachten) Argusaugen das kleine Fellknäuel auf Schritt und Tritt. In 80% der Fälle war Herr Hund natürlich trotzdem schneller, konnte sich dann aber wenigstens seine Schelte abholen.

Aber zu späterer Stunde, in den dunklen Herbstnächten? Keine Chance. Und die nutzte Herr Hund gnadenlos aus. Soviel zum Hintergrund von Miss Frauchens Sinneswandel. Entgegen erster Befürchtungen störte Herr Hund sich überhaupt nicht an dem blinkenden Geschmeide um seinen Hals. Und schon bald war Miss Frauchen klar, dass es zwei Alarmstufen gab. Alles war im grünen Bereich, wenn das Blinken sich bewegte, wenn es mal hierhin, mal dorthin mäanderte und im besten Falle schließlich in Miss Frauchens Richtung kam.

Alarmstufe gelb: das Blinken verharrte verdächtig lange an einem Fleck. Falls erste Maßnahmen des lauten Rufens keine Erfolge zeitigten, wusste Miss Frauchen, dass sie sich besser schleunigst in Richtung der Lichter bewegte, um Schlimmeres zu verhindern. Alarmstufe rot wurde eingeläutet, wenn das Blinken ganz verschwand. Dies konnte nur eines bedeuten: Herr Hund war an der Böschung des Fleets verschwunden, der offenbar die Bezeichnung Imbissplatz verdiente. In diesem Falle:  keine Zeit verlieren und den Ungezogenen schnell zur Raison bringen.

Bevor Sie sich also das nächte Mal über blinkende Hunde lustig machen, denken Sie daran, dass dahinter ein wichtiger und elementarer Schachzug des Besitzers stecken könnte…..Miss Frauchen hat es jedenfalls geholfen, denn wie wir alles wissen gibt es nicht nur Hundefreunde sondern auch solche, die gerne Rattengift auslegen und damit jedem Hundebesitzer den Angstschweiß auf die Stirn treiben.

 

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Über grippale Infekte und die Unterschiede zwischen Mann und Frau

November 6, 2009 · 2 Kommentare

Entspricht es nun einem Vorurteil oder gehen Männer wirklich anders mit grippalen Infekten (und sonstigen Erkrankungen) um als die Frauen? Dieses Video zeigt gnadenlos die Unterschiede zwischen den Geschlechtern und regt zum Lachen an. Und das ist ja bekanntlich die beste Medizin!

In diesem Sinne: gute Unterhaltung und bleiben Sie gesund!

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Die Behandlung der Internetsucht übers Internet

November 4, 2009 · Kommentar schreiben

Verschiedenen Studien zufolge sind rund 2 Millionen Deutsche internetsüchtig. Als abhängig werden diejenigen bezeichnet, die neben ihrer normalen Tätigkeit in Beruf oder Schule mindestens 35 Stunden in der Woche im Internet verbringen (das entspricht immerhin fast einer normalen Arbeitswoche!).

Abhilfe wird nun geschaffen- und zwar über das Internet! Dort gibt es jetzt die erste virtuelle Beratungspraxis für Internetsüchtige. Die Betroffenen und auch die Angehörigen können sich dort dreimal die Woche austauschen und auch individuelle Beratungen sind möglich. Ein wichtiges Angebot des Portals ist das Forum.  Hier können Betroffene und Angehörige ihre Probleme schildern, sich von anderen Mitgliedern Rat holen oder auch über Erfolge berichten. Das Gute: die Teilnahme ist kostenlos, anonym und für alle Interessierten zugänglich.

Zu den Hintegründen der Abhängigkeit: Die Ursachen dafür sind noch nicht hinreichend bekannt. Viele Internetsüchtige leiden unter Depressionen, Angsterkrankungen oder Persönlichkeitsstörungen. Die Auswirkungen der Sucht sind problematisch: Rückzug aus dem Alltag und aus der realen Welt sowie vor Angehörigen und Freunden. Auch der Beruf oder die Schule werden im Laufe der Abhängigkeit oft vernachlässigt.

Die Vorstandsvorsitzende  des Vereins„Hilfe zur Selbsthilfe für Onlinesüchtige 2007 e.V.“ (HSO), Gabriele Farke sagt:  „Onlinesucht kann jeden treffen, unabhängig von Geschlecht, Alter, beruflicher, sozialer oder gesellschaftlicher Stellung“. Es gibt zwei Hauptformen der Abhängigkeit. Bei Frauen ab 30 Jahren steht die Internet-Chatsucht im Vordergrund, während es Männer eher zur Online Sexsucht treibt.

Definitv ist dieses Portal ein wertvoller und guter Anfang, um der Sucht Einhalt zu gebieten. Noch besser wäre es, wenn die Internetsucht als eigenständige Krankheit anerkannt werden würde. Dies ist zur Zeit nicht der Fall und daher übernehmen die Krankenkassen die Kosten für eine Behandlung auch nur in Ausnahmefällen. Bis es soweit ist, kann das Portal eine wertvolle Hilfe und Unterstützung bieten.

Die HSO kann unter folgendem link erreicht werden.

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Das Schlank Gen

November 2, 2009 · Kommentar schreiben

Wer wünscht sich das nicht? Schlank durch Leben gehen, ohne dabei ständig auf Diät sein zu müssen. Wissenschaftler der Universität Bonn sind nun einem Gen auf der Spur, das den Fettstoffwechsel steuert. Versuchsobjekt war allerdings nicht der Mensch, sondern die vielfach für Forschungsexperimente bemühte Fruchtfliege (Drosophila melanogaster).

Das gefundene Gen – genannt Schlank-Gen- spielt eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel. Fehlt es oder wird ausgeschaltet, so verlieren die Larven der Fruchtfliege sämtliches Speicherfett. Was die Forscher nun interessierte war: wie wirkt das Schlank-Gen genau? Sie fanden heraus, dass es ein Enzym kodiert, welches Ceramid Synthase genannt wird. Dieses Enzym ist beteiligt an der Bildung von Membranen, die im Körper die Zellen umschließen. Außerdem fördert es den Aufbau von Fett und verhindert, dass Speicherfett aus den Depots mobilisiert wird.

Auf der anderen Seite führen Mutationen in diesem Gen bei Tieren zu sehr schweren Stoffwechseldefekten und Fehlfunktionen vieler Organe. Kann man die Ergebnisse auch auf den Menschen übertragen? Forscher halten dies für möglich. Auch der Mensch produziert die Ceramid Synthase. Während es bei der Fruchtfliege nur eine ist, stehen dem Menschen hingegen sechs verschiedene zur Verfügung.  Weitere Forschungen sind nötig um herauszufinden, ob man tatsächlich die Wirkungsweise der Enzyme in der Fruchtfliege vergleichen kann mit der des Menschen. Sollte dem so sein, erhoffen sich die Wissenschaftler einen weiteren Angriffspunkt für Medikamente gegen Fettleibigkeit. Der Abstract zu dem Artikel kann unter folgendem link eingesehen werden.

Ich persönlich empfehle auf dem Weg zum Wunschgewicht auch weiterhin eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie eine regelmäßige Dosis Sport. Dann kann man auch auf Medikamente verzichten.

 

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